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Skoliose

Das Krankheitsbild der Skoliose beschreibt eine s-förmige Seitausbiegung der Brust- und Lendenwirbelsäule. Die Stärke der Skoliose kann von kaum wahrnehmbaren Veränderungen der Rückenoberfläche bis zu extremen Verformungen der gesamten Wirbelsäule jede Ausprägung annehmen. Skoliosen entwickeln sich häufig im Zeitraum des größten Längenwachstums im Kindesalter. Dies betrifft in der Regel den Zeitraum unmittelbar vor und während der Pubertät. Die Erkrankung der Skoliose ist in der Regel anlagebedingt. In seltenen Fällen können auch andere Ursachen wie z.B. Beinlängendifferenzen oder Wirbelkörperfehlbildungen zu einer sekundären Skoliose führen. Die Betroffenen sind häufig beschwerdefrei. Die zum Teil geringen Veränderungen der Rückenoberfläche von Skoliosepatienten erschweren die Diagnosestellung. Eine dreidimensionale Vermessung der Rückenoberfläche mit einem entsprechenden Verfahren, zum Beispiel Formetric erleichert und objektiviert neben dem konventionellen Röntgen die Diagnosestellung.

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