
Bandscheibenvorfall: Orthopädiepraxis Bonn
Gemeinschaftspraxis Am Hochkreuz

Wissenswertes zur Funktion der Bandscheibe — Bandscheibenvorfall Bonn
Die Bandscheibe ist zentraler und wichtigster Bestandteil im Bewegungssegment der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Zu einem Bewegungssegment gehören zusätzlich die benachbarten Wirbel, Wirbelgelenke sowie alle zugehörigen Bänder und der Rückenmarkskanal. Die Bandscheiben sitzen als elastischer Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln der Wirbelsäule und wirken als Stoßdämpfer bei Erschütterungen. Sie sind mit einem gallertartigen Kern gefüllt sowie von einem knorpeligen Faserring umschlossen.
Bereits ab dem frühen Erwachsenenalter verschleißen die Bandscheiben zunehmend und verlieren Wasser. Dadurch nimmt die Elastizität der Wirbelsäule ab und der Faserring wird brüchig bzw. bildet kleine Risse. So kann sich durch starke oder einseitige Belastung der gallertartige Kern in diese Risse vordrängen und die Bandscheibe verformen.

Wie wir einen Bandscheibenvorfall in Bonn behandeln
Die akuten Entzündungen und Schmerzen zu lindern, ist der erste Schritt bei der Behandlung eines Bandscheibenvorfalls. In unserer Praxis Am Hochkreuz in Bonn setzen wir in diesem Zusammenhang auf eine minimalinvasive Therapie. Das bedeutet erstens, dass wir alle konservativen Möglichkeiten ausschöpfen, bevor wir zu einer Operation raten. Zweitens greifen wir auf moderne Behandlungsmethoden zurück, die für unsere Patienten schonend sind. Hierzu gehört beispielsweise die bildwandlergesteuerte Mikrotherapie, bei der wir in unserer Praxis spezielle entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente gezielt an die betroffenen Bandscheiben, Nerven und Wirbelsäulengelenke leiten. Darüber hinaus unterstützen wir die Therapie gegebenenfalls durch muskulär entspannende und entzündungshemmende Medikamente, eventuell durch Akupunktur begleitet.
Lassen Entzündung und Schmerzen allmählich nach, beginnen wir mit der physiotherapeutischen Weiterbehandlung. Diese kann gegebenenfalls auch im Rahmen einer durch Studien kontrollierten und wissenschaftlich gesicherten Gerätetherapie in einer spezifischen, krankengymnastischen Facheinrichtung erfolgen. Bei schmerzfreiem Gesamtzustand empfiehlt es sich, die Kraft der wirbelsäulennahen Rumpfmuskulatur zu messen, um etwaige muskuläre Dysbalancen durch Eigentraining auszugleichen.
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